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Hörarena: Wir sammeln Müll!

9 Februar 2018 Hörarena


Wie manche von euch bereits wissen, haben wir eine Reportage über Ozeankind gemacht, die beiden, Marina und Micha, setzen sich dafür ein, unsere Umwelt sauber zu sammeln. Sie geben für jeden Monat ein Datum bekannt, an dem jeder rausgehen kann und Müll sammelt, der auf den Straßen eurer Stadt rumliegt. Das nennen sie Global Clean-ups. Das letzte war am 26. und 27. Januar 2018 und die Jugendwelle Hörarena, Laura, Philipp, Tanja und Sabina, haben sich dazu entschlossen mit zu machen.

Clean Up Hörarena (Foto: Sabina Schneider)

Vom Müll überrascht

Wir haben uns zuerst nicht viel erhofft, weil wir dachten, dass Waldkraiburg größtenteils sauber ist, doch wir wurden vom Gegenteil überzeugt. Man findet wirklich überall Müll, wir Menschen achten oftmals nicht darauf, wir denken: Ach, ein Kaugummipapier auf dem Boden wird der Umwelt schon nicht schaden; ja und so geht es weiter mit allerhand Dingen. Wir haben von Kaffeebechern, angebissenen Burger, Alkoholflaschen, Zigaretten, Tüten, Fahrradschlössern bis zu Böllern vom Neujahr so gut wie alles in unseren Müllsäcken gehabt.

Clean Up Hörarena (Foto: Sabina Schneider)

Jetzt denkt man: Das kann man doch ganz einfach in Mülltonnen werfen. Genau an das hatten wir auch gedacht, aber Problem Nummer 1: Wir haben an Orten wo klar ist, dass Müll entsteht, keinen einzigen Mülleimer weit und breit gefunden. Und Problem Nummer 2, wir Menschen sind teilweise sogar zu faul zum nächsten Mülleimer zu gehen um etwas wegzuwerfen, wenn es denn irgendwo einen gäbe.

Clean Up Hörarena (Foto: Sabina Schneider)

Das Ergebnis beim Müllsammeln

Als Ergebnis haben wir in weniger als einer Stunde und nach keinem viertel Kilometer insgesamt 5,5 kg Müll gesammelt. Gut, das kann man jetzt als viel oder wenig auffassen, zum Vergleich wiegt ein Kaffeebecher mit Deckel durchschnittlich 12 g, das heißt wir hätten ca. 460 Kaffeebecher gesammelt.

Aber wir haben nicht nur Müll mitgenommen, denn wir hatte danach eher gemischte Gefühle, einerseits gute, weil man jetzt tatsächlich etwas gemacht hat, anderseits auch wieder schlechte, weil einem bewusst wird wie schlecht wir eigentlich mit unserem Planeten umgehen.

Clean Up Hörarena (Foto: Sabina Schneider)

Außerdem trägt Ozeankind alle Gewichtsbeträge des gesammelten Mülls zusammen und bei diesem Clean-up sind sie auf 1.377,7 kg gekommen, das ist deutlich über eine Tonne Müll, die in zwei Tagen gesammelt werden konnte. Umgerechnet wären das ganze 114.810 Kaffeebecher. Krass was man zusammen erreichen kann. Ich würde mir auf alle Fälle wünschen, dass man noch mehr Menschen zum Müll sammeln anstiften kann.

Begegnungen

Apropos Menschen, davon sind mir auf unserer kleinen Tour zwei verschiedene Arten aufgefallen, zuerst gab es Kandidaten, die mit geschütteltem Kopf an uns vorbeigegangen sind, man weiß wirklich nicht was man von diesen Menschen halten soll, aber da gibt es auch noch richtig korrekte Menschen, die sich dafür interessieren und sich bei Menschen bedanken,  die versuchen etwas für die Umwelt zu tun.

Also wir persönlich haben schon richtig Lust auf ein nächstes Mal und ich hoffe, dass 1. Wir unseren vorherigen Gewichtsbetrag von 5.5 kg toppen können und 2. Dass ich jetzt manche von euch neugierig machen konnte und auch ihr beim nächsten Clean-up am 24. und 25. Februar dabei seid und fleißig unsere Umwelt säubert.

So kannst du helfen

Und folgendes kann man jetzt als Fazit daraus schließen: Es liegt oft mehr Müll herum als gedacht und man kann auf drei Arten helfen oder Menschen und unsere Umwelt unterstützen.
1. Selber mit anpacken
2. Selbst nicht so viel Müll draußen verteilen und ihn auch richtig entsorgen
3. Sich bei dem Menschen die Dinge wie diese machen oder organisieren bedanken.

In diesem Sinne , Danke Ozeankind für die Motivation Gutes zu tun!

Hier nochmal die zwei Reportagen zu Ozeankind: 

 

Text: Tanja